Der Leo 2 ist wohl das bekannteste Waffensystem des Heeres. Sechzig Tonnen schwer, knapp elf Meter lang, drei Meter hoch und knapp vier Meter breit erzwingt er Respekt von Freund sowie Feind. Der Leo 2A6 ist seit 2001 mit der Bundeswehr im Einsatz und wird als erstes Modell von Battle-Line-Art vertrieben.
1
Der Leopard 2A6 ist mit einer 120 mm Glatt-Rohr-Kanone von Rheinmetall bewaffnet. Die Kanone sowie der Turm sind stabilisiert, was es dem Leoparden ermöglicht, auch unter Fahrt Gegner präzise ins Ziel zu nehmen. Bei gepanzerten Zielen kann der Kommandant von der mitgeführten KE-Munition Gebrauch machen. Hierbei handelt es sich um einen langen Wolframstab, welcher nur durch kinetische Energie die Panzerung des Gegners durchdringt. Für weiche oder andere Ziele kann der Kommandant von der MZ-Munition Gebrauch machen. Diese lässt sich verschiedenst programmieren und kann entsprechend beim Aufprall, nach einem Durchschuss oder noch in der Luft explodieren.
2
Der Leopard 2A6 wird durch einen 12-Zylinder Dieselmotor mit einer Leistung von 1500 Ps, betrieben. Dank der kräftigen Motorisierung erreicht der Leo eine Höchstgeschwindigkeit von 68 km/h, trotz seines Gewichts von 60 Tonnen. Bei Fahrten durch Gelände kann der Leopard bis zu fünf Liter pro Kilometer verbrauchen.
3
Der Leopard 2A6 rollt auf 82 Kettengliedern pro Seite mühelos durch das Gelände. Hierbei sind seine einzigen Feinde Eis und tiefer Schlamm, da er aufgrund seines Gewichts leicht ins Rutschen gerät bzw. stecken bleibt. Sollte ein Kettenglied nachgeben, kostet die Reparatur die vierköpfige Besatzung einen guten halben Tag.
4
Der Leopard 2A6 verfügt über die charakteristische Keilpanzerung an der Trumfront. Dadurch lässt er sich leicht von den älteren Varianten des Leoparden, wie z.b. dem A4, unterscheiden, welche eine gerade Turmfront besitzen.
Leopard 2A6
Abholung derzeit nicht verfügbar
Das Unboxing eines Leo 2A6